Anders. Besser. Gemeinsam. => Für unser Saterland

Unsere Gemeinde Saterland mit den vier Gemeindeteilen Strücklingen (Strukelje), Ramsloh (Roomelse), Scharrel (Skäddel) und Sedelsberg (Seedelsbierich) lebt von dem starken Zusammenhalt und dem Engagement vieler Menschen. Bürgerinnen und Bürger wünschen sich eine verlässliche, transparente und zugewandte Kommunalpolitik, die Herausforderungen offen anspricht und Zukunftschancen proaktiv gestaltet.
Mein persönlicher Anspruch ist es den Alltag der Menschen vor Ort zu verbessern – sei es durch eine verlässliche Infrastruktur, gute Betreuungs- und Bildungsangebote, Unterstützung für Vereine oder eine nachhaltige Entwicklung der Region.
Wichtig ist mir ein offener Dialog, bei dem Anliegen ernst genommen und Entscheidungen nachvollziehbar und transparent getroffen werden. Mein Ziel ist es, gemeinsam mit Ihnen / Euch dafür zu sorgen, dass das Saterland ein lebenswerter, starker und zukunftsorientierter Lebensraum wird der sich stets weiterentwickelt.
Markus Janssen
CDU Bürgermeisterkandidat
Mit und für Euch unterwegs
Das bin ich
Privat
- Geboren 1981 in Barßel
- Aufgewachsen in Ramsloh
- Seit 17 Jahren verheiratet mit Marianne Janssen geb. Klären (Scharrel)
- Zwei Töchter Elisabeth und Johanna
- Hobbies: CDU Gemeindeverbands Vorsitzender und Jäger


Beruf
- Geschäftsführender Gesellschafter J&T Systemtechnik GmbH
www.jut-automatisierung.de
Elektrotechnische Beratung und Umsetzung von elektrotechnischen Projekten für den Maschinen- und Anlagenbau. Das umfasst die Planung, Projektierung, Schaltschrankbau sowie Installation und Begleitung der Inbetriebnahme von Maschinen - Geschäftsführender Gesellschafter J&T Sicherheitstechnik GmbH
www.jut-sicherheitstechnik.de
Beratung und Umsetzung von Projekten im Bereich Einbruchmeldeanlagen (EMA), Videoanlagen, Brandmeldeanlagen (BMA) - Geschäftsführender Gesellschafter JUT24 GmbH
www.jut24.de
Online Shop für jagdliches Zubehör
Ausbildung
- Diplom Kaufmann (FH) an der FH OOW in Emden, Studiengang Internationale Wirtschaftsbeziehung mit Schwerpunkt Finanzen und Controlling.
- Elektrotechnikermeister – Schwerpunkt Kommunikations- und Sicherheitstechnik.
- Ausbildung zum Brandschutzbeauftragten
- Fachkraft für Arbeitssicherheit
Politik & Ehrenamt
- CDU Bürgermeisterkandidat (seit 2025)
- Stellvertretender Vorsitzender des MIT „Altes Amt Friesoythe“ (2024)
- CDU Gemeindeverbandsvorsitzender (seit 2021)
Meine Themen für unser gemeinsames Saterland von morgen! (2026-2034)
Allgemeine Hinweise und Leitlinien
- Das nachfolgende Wahlprogramm (Stand 22.11.2025) ist nicht final und kann jederzeit noch angepasst werden, wobei ich nicht vom Kern des Programmes abweichen möchte, sondern lediglich die Ausgestaltung einzelner Punkte überarbeitet werden könnten.
- Wir sind eine Gemeinde, bestehend aus vier Gemeindeteilen. Dieses Grundverständnis sollten alle haben. Es sollte ein generelles Umdenken erfolgen, weg vom „Kirchturmdenken“ einzelner Gemeindeteile, hin zu einer Gemeinde. Für mich persönlich gibt es kein „Entweder-oder“ zwischen den Gemeindeteilen. Alle Gemeindeteile zählen gleich.
- Grundlegend ist mein Bestreben alle zur Verfügung stehenden Förderprogramme zu nutzen, um die Finanzierung von Investitionen zu erleichtern oder gar erst zu ermöglichen. Dabei sollen jedoch keine Projekte umgesetzt werden, nur weil es dafür Fördergelder gibt. Vielmehr geht es hierbei um sinnvolle gar notwendige Projekte und die dafür passenden Förderprogramme.
- Ich stelle mich gerne jeder sachlichen Debatte und freue mich auf Ideen und Anregungen, wie wir das Saterland noch besser gestalten können. Nur auf Basis von sachlicher und konstruktiver Kritik und „Feedback“ können wir die richtigen Änderungen vornehmen. Deshalb fördere und fordere ich von jedem, gerne mit Vorschlägen an mich heranzutreten.
- Ich kommuniziere proaktiv, transparent und verlässlich – sowohl bei Erfolgen als auch bei Herausforderungen. Auf sachliche Anfragen aus der Bevölkerung wird schnellstmöglich und ausnahmslos geantwortet.
- Die Gemeinde Saterland verfügt über engagierte und qualifizierte Mitarbeiter/innen. Ich setze auf ihre Fachkompetenz, ihre Ideen, ihre Eigeninitiative und ihre hohe Leistungsbereitschaft. Dieses Vertrauen bildet die Grundlage meines Führungsverständnisses.
1. Wohnraum für Familien
Zur Schaffung von attraktivem Wohnraum für Familien setze ich mich konsequent für eine vorausschauende und bedarfsgerechte Entwicklung in allen vier Gemeindeteilen ein.
Mein Ziel ist es, zeitnah weiteres Bauland bereitzustellen und damit Familien attraktive Möglichkeiten für Wohnen und Leben in unserer schönen Gemeinde zu eröffnen.
Aufgrund der Tatsache, dass derzeit keine neuen Baugebiete in der Vermarktung
stehen, liegt der Fokus insbesondere auf der schnellen Umsetzung des bereits geplanten Neubaugebietes Kohltun in Ramsloh. Mein Engagement für neue Wohnbaugebiete in Strücklingen und Scharrel werde ich parallel dazu aufnehmen.
Ergänzend setze ich mich dafür ein, bestehende Wohnpotenziale besser zu nutzen, etwa durch die Nutzung von Baulücken oder die Unterstützung bei der Modernisierung und Umnutzung bestehender Immobilien. So entsteht Schritt für Schritt ein nachhaltiges, vielfältiges und zukunftsorientiertes Wohnangebot, dass Familien langfristig attraktive Wohn- und Lebensbedingungen bietet.
2. Gut ausgebaute Infrastruktur
Eine gut ausgebaute und verlässlich funktionierende Infrastruktur bildet die Grundlage für die Lebensqualität in unserer Kommune. Daher setze ich mich dafür ein, ausreichend Kindergartenplätze- und Krippenplätze bereitzustellen, um Familien eine sichere und bedarfsgerechte Betreuung zu ermöglichen. Damit einhergehend ist es wichtig, eine Art kommunales Gebäudekataster zu haben, um rechtzeitig möglichen Investitionsbedarf zu erkennen. Beispielhaft hierfür ist der Kindergarten Strücklingen.
Wichtig ist mir auch ein gutes, intaktes Straßen- und Wegenetz, was eine ordnungsgemäße Unterhaltung, aber auch Erneuerungen und Verbesserungen, erfordert. Ob die Finanzierung der Erneuerungen oder Verbesserungen weiter über Straßenausbaubeiträge erfolgen muss oder über allgemeine Deckungsmittel, also Steuern etc., realisiert werden kann, werde ich prüfen. Ergebnis der Prüfung kann die Aufhebung der Straßenausbaubeitragssatzung sein, wenn eine faire, transparente und zukunftsfähige Lösung für den weiteren Ausbau der Verkehrsinfrastruktur sicherzustellen ist. Im Rahmen einer solchen Prüfung müssen folgende Aspekte untersucht werden:
1. Das Straßenbestandsverzeichnis muss auch aktuelle Zustandsbeschreibungen erhalten, um als Grundlage für den zukünftigen Erneuerungsbedarf dienen zu können. Der Erneuerungsbedarf muss mit Zeitangaben und Kosten bewertet werden.
2. Die Gegenfinanzierung muss auf Dauer sichergestellt sein, ob man es über die Realsteuern oder/und über andere kommunale Einnahmen für alle Seiten fair und sicher finanzieren kann.
3. Fairness, wie geht man mit Haushalten um, die gerade erst für eine Erneuerung/Verbesserung zahlen mussten. Diese Personen dürfen nicht doppelt belastet werden.
Das so ermittelte Ergebnis wird Grundlage der politischen Diskussionen innerhalb des Gemeinderates sein und sollte dann möglichst vom ganzen Rat getragen werden.
Ebenso hat die wohnortnahe, medizinische Grundversorgung hohe Priorität: Ich werde Maßnahmen unterstützen, die eine stabile ärztliche Versorgung und kurze Wege für alle Bürgerinnen und Bürger sicherstellen. Hierzu sollte das Saterland zukünftig ein kommunal verwaltetes MVZ anstreben, um das Ansiedeln von Ärzten aus unterschiedlichen Fachrichtungen zu vereinfachen.
Um dem demografischen Wandel gerecht zu werden, ist mir die Unterstützung der Pflege- und Betreuungsangebote, die sowohl ältere Menschen als auch pflegende Angehörige entlasten und hochwertige Versorgung gewährleisten, wichtig. Im Rahmen unserer Möglichkeiten schaffen wir hierfür optimale Rahmenbedingungen und unterstützen bei Bedarf sowohl in Gesprächen als auch bei der Vermittlung relevanter Kontakte.
So entsteht eine Infrastruktur, die allen Generationen gerecht wird und die Attraktivität unseres Standorts langfristig stärkt.
3. Wirtschaftsförderung
Im Rahmen der Wirtschaftsförderung werde ich dafür sorgen, dass ein enger und vertrauensvoller Austausch mit den örtlichen Unternehmen gepflegt wird, um deren Anforderungen frühzeitig zu erkennen und gezielt darauf reagieren zu können. Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der Bereitstellung geeigneter Gewerbeflächen, die Anpassung der Planungen an geänderte Gegebenheiten sowie der Sicherstellung guter Verkehrsanbindungen und einer leistungsfähigen Infrastruktur – wichtige Voraussetzungen für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Gemeinde. Ich setze mich für eine unternehmerfreundliche Kultur ein.
Zur Unterstützung von Investitionsvorhaben werde ich mich für eine effiziente Bearbeitung von Bauanträgen einsetzen. Offene Verfahren werden aktiv verfolgt, und die Antragstellenden erhalten bei Abstimmungen und Genehmigungsprozessen auf Kreisebene eine verlässliche Begleitung und Unterstützung, um zeitnahe Entscheidungen zu ermöglichen.
Darüber hinaus werde ich lokale Gewerbeschauen unterstützen und fördern, um Unternehmen Sichtbarkeit zu verschaffen und regionale Netzwerke zu stärken. Gründerinnen und Gründer profitieren zudem von einem modernen Gründerzentrum, das Raum, Beratung und Austauschmöglichkeiten bietet und so einen erfolgreichen Start in die Selbstständigkeit erleichtert. Kontakte zu den wirtschaftlichen Organisationen sind mir dabei wichtig.
4. Ehrenamt, Kultur & Sport
Kultur, Sport und Ehrenamt prägen das gesellschaftliche Leben unserer Kommune und sind maßgeblich für Zusammenhalt, Lebensqualität und Identität. Deshalb ist es mir persönlich ein wichtiges Anliegen, Vereine, ehrenamtlich Engagierte und kulturelle Initiativen zu unterstützen und ihre wertvolle Arbeit zu stärken.
Ein regelmäßiger, offener Austausch mit Vereinen und ehrenamtlichen Organisationen ermöglicht es, Bedürfnisse, Herausforderungen und Ideen frühzeitig zu erkennen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. So entsteht eine partnerschaftliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe.
Zur Unterstützung der Vereinsarbeit zählt auch die verlässliche Begleitung bei Veranstaltungen – insbesondere bei der rechtzeitigen Unterstützung erforderlicher Bauanträge oder Genehmigungen für Veranstaltungen. Ziel ist es, bürokratische Hürden zu reduzieren und Vereine organisatorisch und in diesem Fall monetär zu entlasten.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Förderung unserer eigenen Sprache „Seeltersk“, die ein wertvoller Teil unserer regionalen Identität und Kultur ist. Ich unterstütze Vereine, Initiativen, Projekte und Veranstaltungen, die zur Pflege, Weitergabe und Sichtbarkeit dieser Sprache beitragen.
Darüber hinaus setze ich mich für die Förderung der Vereine ein, insbesondere für die Beantragung von Fördermitteln, damit Projekte, Modernisierungen oder Anschaffungen erfolgreich umgesetzt werden können.
Zudem setze ich mich für die Stärkung der Freiwilligen Feuerwehren ein, deren Einsatzbereitschaft und Engagement unverzichtbar für die Sicherheit und unser Gemeinwohl sind. Dies umfasst sowohl die Anerkennung ihres Ehrenamts als auch die Unterstützung bei Ausrüstung, Ausbildung und Infrastruktur. Zudem liegt mir persönlich die Unterstützung für den First Responder Bereich am Herzen.
Mit all diesen Maßnahmen schaffen wir ein Umfeld, in dem Kultur, Sprache, Sport und Ehrenamt wertgeschätzt werden und ein lebendiges, vielfältiges Miteinander dauerhaft gesichert bleibt.
5. Tourismusförderung
Eine gezielte Tourismusförderung stärkt die regionale Identität und schafft neue Impulse für Wirtschaft, Freizeit und Lebensqualität. Ein zentraler Baustein ist dabei die mediale Hervorhebung der Saterfriesischen (friesischen) Kultur, die als einzigartiges kulturelles Erbe und als starker Werbeanker für unsere Region dienen kann. In diesem Zusammenhang prüfen wir auch die Entwicklung einer eigenen touristischen Marke „Seelterlound“, um die Besonderheiten unserer Heimat sichtbar und wiedererkennbar zu machen.
Neben der kulturellen Profilierung spielt die Weiterentwicklung unserer touristischen Infrastruktur eine entscheidende Rolle. Dazu gehört die Umgestaltung des Maiglöckchensees, etwa durch den Ausbau und die qualitative Verbesserung der Wege rund um den See. Darüber hinaus sollte man prüfen, ob auch der Hollener See und der Ententeich in Ramsloh einer Neugestaltung bedürfen, um attraktive Freizeit- und Aufenthaltsbereiche für Besucher und Einheimische gleichermaßen zu schaffen.
Ein weiterer Aspekt betrifft starke Partnerschaften: Durch Kooperationen mit umliegenden Kommunen, wie zum Beispiel Barßel (Erholungsgebiet Barßel – Saterland e.V.), können überregionale Angebote entwickelt, touristische Routen vernetzt und gemeinsame Projekte gezielt vorangebracht werden. Ein wichtiger Baustein wäre dabei die Überarbeitung und Verbesserung der Ausschilderung von Radwegen, um die Region für Radfahrende noch attraktiver und zugänglicher zu machen. Ein Beispiel hierfür ist die Einbindung / Aktualisierung von Routen im Onlineportal Koomot.
Mit der Kombination aus kultureller Profilierung, moderner Infrastruktur, starken Kooperationen und klarer Orientierung schaffen wir die Grundlage für ein nachhaltiges, lebendiges und unverwechselbares Tourismusangebot im Saterland und Umgebung.
6. Umsetzung öffentlicher Bauvorhaben
Die zügige und zielgerichtete Umsetzung öffentlich anstehender Bauvorhaben ist ein zentraler Bestandteil unserer kommunalen Entwicklungsstrategie. Derzeit befinden sich mehrere Großprojekte – darunter eine neue Turnhalle (Ramsloh), Erneuerung Kindergarten (Strücklingen) und weitere wichtige Einrichtungen – in der Planung. Um diese Vorhaben möglichst schnell realisieren zu können, setze ich auf eine parallele Beschleunigung einzelner notwendiger Schritte, eine Beschleunigung der einzelnen Bauphasen sowie auf klar strukturierte und effiziente Entscheidungs- und Abstimmungsprozesse.
Gleichzeitig wird die Finanzierung künftiger Projekte neu gedacht. Dabei werde ich Förderprogramme frühzeitig im Blick haben, um optimale Finanzierungswege nicht zu verpassen. Neben klassischen Förder- und Finanzierungsmodellen prüfen wir auch die Einbindung von Verbundpartnern, wie zum Beispiel der katholischen Kirche oder lokalen Investoren, um zusätzliche Ressourcen zu erschließen und Projekte effizienter umzusetzen. Durch diese Kombination aus beschleunigten Verfahren, innovativen Finanzierungsansätzen und einer kooperativen Zusammenarbeit schaffen wir die Voraussetzungen, um wichtige öffentliche Infrastruktur zeitnah und verlässlich bereitzustellen.
7. Landwirtschaft
Die Landwirtschaft spielt auf kommunaler Ebene eine zentrale Rolle – wirtschaftlich, kulturell und als prägender Bestandteil unserer Landschaft. Deshalb setze ich mich für eine gezielte Entlastung und Unterstützung der landwirtschaftlichen Betriebe ein, überall dort, wo dies kommunal möglich und sinnvoll ist.
Ein wichtiger Ansatzpunkt ist die Einbindung aller Biogasanlagenbetreiber in die kommunale Wärmeplanung. Hier sollte in Abstimmung mit den Betreibern ein gesamtheitliches Konzept für das Saterland entwickelt werden. Durch eine stärkere Nutzung regional erzeugter Energie können sowohl landwirtschaftliche Betriebe als auch die Kommune profitieren – etwa durch stabile Wärmenetze, mehr Planungssicherheit und echte Wertschöpfung vor Ort.
Darüber hinaus setze ich mich für den direkten Dialog ein: Regelmäßige Austauschrunden mit den Landwirtinnen und Landwirten ermöglichen es, Herausforderungen frühzeitig zu erkennen, Lösungen gemeinsam zu entwickeln und kommunale Entscheidungen praxisnah auszurichten. Dieser enge Kontakt ist die Grundlage für eine konstruktive Zusammenarbeit.
Gleichzeitig verstehe ich es als unsere Aufgabe, die Interessen der örtlichen Landwirtschaft gegenüber Land und Bund klar zu vertreten. Ob bei gesetzlichen Rahmenbedingungen, Förderprogrammen oder neuen Auflagen – ich und wir als CDU setzen uns dafür ein, dass die Stimmen unserer Landwirte gehört werden und ihre Belange in politische Entscheidungen einfließen.
Ergänzend werde ich Maßnahmen unterstützen, die die Landwirtschaft resilienter und zukunftsfähiger machen, etwa beim Ausbau erneuerbarer Energien, beim Wassermanagement oder beim Bürokratieabbau auf kommunaler Ebene. So schaffen wir ein Umfeld, in dem Landwirtschaft geschätzt, unterstützt und als starker Partner in der regionalen Entwicklung wahrgenommen wird.
8. Digitalisierung
Die Digitalisierung ist ein zentraler Baustein für eine moderne, zukunftsfähige Kommune. Daher setze ich auf eine konsequente Weiterentwicklung digitaler Strukturen in allen relevanten Bereichen. Ein Schwerpunkt liegt weiterhin auf der Förderung des Breitbandausbaus, um Bürgerinnen und Bürgern ebenso wie Unternehmen eine leistungsfähige digitale Infrastruktur bereitzustellen und damit die Attraktivität unseres Standorts nachhaltig zu stärken.
Auch die Verwaltung wird schrittweise digitalisiert. Ziel ist es, Verwaltungsleistungen einfacher, schneller und transparenter zugänglich zu machen. Dazu gehören die Einführung digitaler Serviceangebote, der Ausbau von Online-Anträgen sowie der gezielte Einsatz von KI-Technologien, die interne Abläufe effizienter gestalten und Mitarbeitende entlasten sollen – selbstverständlich unter Berücksichtigung geforderter Datenschutz- und Sicherheitsstandards.
Für eine bessere Bürgerkommunikation und den direkten Zugriff auf wichtige Informationen setze ich mich für die Entwicklung einer Saterland-App ein, die als zentrale digitale Anlaufstelle für Meldungen, Dienstleistungen, Tourismus, Termine, Abfallkalender, Notfallhinweise, Einbindung RIS, Ausschreibungen und lokale Nachrichten dient.
Gleichzeitig wird die kommunale Homepage grundlegend überarbeitet und in ein modernes, barrierearmes Responsive Design überführt, das auf allen Endgeräten optimal nutzbar ist.
Darüber hinaus setze ich mich dafür ein, weitere digitale Lösungen auf kommunaler Ebene zu prüfen – etwa smarte Energiesteuerung bei öffentlichen Gebäuden, Ladeinfrastruktur, Einsatz von Sensorik in der Infrastruktur – um Effizienz, Nachhaltigkeit und Servicequalität kontinuierlich zu verbessern. So gestalten wir den digitalen Wandel aktiv und schaffen eine Kommune, die modern, bürgernah und zukunftsorientiert aufgestellt ist.
9. Verwaltung als Lösungsanbieter
Eine effiziente, bürgernahe und transparente kommunale Verwaltung ist entscheidend für das Vertrauen der Menschen in ihre Kommune. Deshalb verfolge ich das Ziel, die Verwaltung konsequent zu einem hervorragenden Dienstleister für alle Bürgerinnen und Bürger weiterzuentwickeln. Im Mittelpunkt steht dabei eine klare Imageveränderung: weg vom reinen „Problemverwalter“ hin zu einem aktiven Lösungsanbieter, der Anliegen ernst nimmt, Prozesse erleichtert und Entscheidungen nachvollziehbar macht.
Dazu gehören verständliche Informationen, kurze Bearbeitungswege und eine offene Kommunikation ebenso wie ein freundlicher, serviceorientierter Umgang mit Bürgern, Vereinen und Unternehmen. Moderne Arbeitsstrukturen, digitale Angebote und klare Zuständigkeiten sollen zudem dafür sorgen, dass Anliegen schneller und unbürokratischer bearbeitet werden können. Ich bin zuversichtlich, dass diese Verbesserungen vertrauensvoll mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern realisiert werden können. Ein auf gegenseitiges Vertrauen, auf gegenseitige Achtung aufgebautes Wirgefühl ist mir wichtig.
Ergänzend setze ich auf transparente Entscheidungsprozesse, regelmäßige Information der Öffentlichkeit und eine stärkere Bürgereinbindung, um Verwaltungshandeln nachvollziehbar zu machen und Vertrauen zu stärken.
So entsteht Schritt für Schritt eine Verwaltung, die nicht nur effizient arbeitet, sondern auch als partnerschaftlicher, moderner und verlässlicher Ansprechpartner für die Menschen in unserer Kommune wahrgenommen wird.
Denn letztendlich ist die originäre Aufgabe der kommunalen Verwaltung, die kommunalen Angelegenheiten im Sinne der Bürger und Bürgerinnen zu regeln, Gesetze umzusetzen, das Gemeinwesen funktionsfähig zu halten und Dienstleistungen zuverlässig anzubieten unter der Prämisse der Kosteneffizienz.
10. Nachhaltige Haushaltsdisziplin
Die Etablierung einer nachhaltigen Haushaltsdisziplin ist angesichts des hohen Investitionsbedarfs ein zentrales Anliegen unserer kommunalen Finanzpolitik. Um die langfristige Handlungsfähigkeit der Kommune zu sichern, setze ich mich dafür ein, sämtliche geplanten Investitionen und laufenden Ausgaben konsequent auf den Prüfstand zu stellen – insbesondere mögliche Maßnahmen wie die Einzäunung von Regenrückhaltebecken oder die Anschaffung einer neuen Wasserrutsche. Ziel ist es, Prioritäten klar zu setzen und verfügbare Mittel verantwortungsbewusst einzusetzen.
Neben der sorgfältigen Überprüfung einzelner Projekte wird verstärkt auf Kosten-Nutzen-Analysen, transparente Entscheidungsprozesse und effiziente Ressourcennutzung geachtet werden. Ebenso gilt es, Fördermittel systematisch zu identifizieren und zu beantragen, um den kommunalen Haushalt zu entlasten. Mit dieser strategischen und vorausschauenden Herangehensweise schaffen wir die Grundlage für eine solide Finanzplanung, die sowohl den aktuellen als auch den zukünftigen Herausforderungen gerecht wird.